Der neue Gaußturm
besteht aus einem Betonsockel und einer Röhre mit 5 m Durchmesser
sowie zwei Plattformen. Die obere Aussichtsplattform befindet sich in der
gleichen Höhe wie die Galerie des alten Gaußturmes (528 m ü.
NN) und trägt die originalen Orientierungstafeln aus Kupfer. Da der
neue Gaußturm an einem tieferen Standort erbaut wurde als der alte
Gaußturm, ist die Höhe der heutigen Aussichtsplattform
bei 45 m über der Erdoberfläche.
Die untere Plattform wurde
1977 ausgebaut und mit einer Rundum verglasung versehen. Allerdings durfte
sie erst 1987 nach Anbau eines separaten Einganges, in Form einer flexiblen
„Gangway" aus Leichtmetall, die windbedingte Bewegungen des Turmes aushält,
bewirtschaftet und als Cafe und Restaurant nutzbar gemacht werden. Im Inneren
des Turmes führt eine Fahrstuhl sowie eine eiserne Nottreppe mit 225
Stufen vom Sockelgeschoss bis zurm Restaurant sowie zu der Aussichtsplattform. |
Neben dem Turm
wurde ein kleines Nebengebäude errichtet, das ursprünglich für
das Gaußzimmer vorgesehen war. Die Gauß-Gedenkstätte wurde
im September 1977 von der Gauß-Gesellschaft e.V. Göttingen eingeweiht.
Da aber in dem Gebäude aufgrund seiner Lage am Hang eine recht hohe
Luftfeuchtigkeit herrschte, erwies es sich für Museumszwecke als ungeeignet.
Das Gaußzimmer wurde daher in der Heimatstube in der Stadt Dransfeld
untergebracht, die 2001 offiziell in „Gaußmuseum" umbenannt wurde.
Einige Erinnerungsstücke wie z.B. die marmorne Gaußbüste
von Prof. Eberlein sowie diverse Fotos und Zeichnungen des alten Gaußturmes
werden heute im Gaußturm-Cafe ausgestellt.
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